Ja, ein Fünkchen Genugtuung blitzt schon auf, wenn man mit Griechen oder Spanierinnen derzeit über Europa spricht. Denn es ist, als hätte jemand die alten europäischen Wachstumsdaten gewaschen, geschleudert und danach noch auf links gedreht. Während der Euro-Krise und noch lange danach waren einige südliche Länder die Sorgenkinder des Kontinents. Hohe Verschuldung, wenig Wachstum, teils Schrumpfen. Nun ist es eine andere Region, die wirtschaftspolitisch in den Fokus gerät, über die man raunt auf Treffen wie dem der Notenbanker und Ökonomen im portugiesischen Sintra in dieser Woche. Es geht um das Zentrum Europas: Frankreich und Deutschland.